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In jedem Geburtshoroskop gibt es ein Thema, das ganz besonders spannend und faszinierend ist: die Mondknoten. Sie weisen uns auf eine bedeutende Aufgabe in unserem Leben hin.

Es gibt einen absteigenden und einen aufsteigenden Mondknoten. Die beiden sind die Endpunkte einer Achse und befinden sich immer in gegenüberliegenden Tierkreiszeichen. Liegt der absteigende Mondknoten beispielsweise im Widder, so ist der aufsteigende automatisch in der Waage. Genauso umgekehrt: absteigender Mondknoten in der Waage, aufsteigender im Widder. Die sechs Tierkreiszeichenpaare, die einander jeweils gegenüberliegen, sind:

· Widder und Waage
· Stier und Skorpion
· Zwillinge und Schütze
· Krebs und Steinbock
· Löwe und Wassermann
· Jungfrau und Fische

In welchen Tierkreiszeichen sich Ihre persönlichen Mondknoten befinden, richtet sich nach Ihrem Geburtstag. Sie können es der Tabelle unten (am Ende dieser Seite) entnehmen.


Der absteigende Mondknoten ist der Ausgangspunkt. Er sagt etwas darüber aus, was ein Mensch „in die Wiege gelegt“ bekommt. Es sind Charakterzüge und Eigenschaften, die wir in dieses Leben mitbringen. Wenn Sie sich mit dem Gedanken, dass wir mehrere Leben haben, nicht anfreunden wollen, dann können Sie diese „mitgebrachten“ Eigenschaften auch als eine Art genetischen Stempel betrachten. Diese Eigenschaften sind uns sehr vertraut und wir beherrschen sie fast im Schlaf. Schon als Kind können wir sie ganz selbstverständlich einsetzen. In schwierigen Situationen greifen wir automatisch auf sie zurück. Der absteigende Mondknoten trägt auch den poetischen Namen „Drachenschwanz“.


Den gegenüberliegenden aufsteigenden Mondknoten nennt man auch poetisch „Drachenkopf“. Er zeigt uns ein Ziel an, das wir vor Augen haben – diejenigen Eigenschaften, die wir entwickeln sollen. Schon in jungen Erwachsenenjahren üben diese Eigenschaften eine große Anziehungskraft auf uns aus. Wir fühlen uns zum Beispiel von Menschen angezogen, die sie verkörpern.

Oft ist es nur zu verlockend, am absteigenden Mondknoten zu verharren, nach dem Motto: „So habe ich das schon immer gemacht, und früher hat’s auch funktioniert.“ Wenn man so verfährt, findet keine Entwicklung statt. Die bekannten Verhaltensweisen können in Zwänge ausarten und man würde erstarren. Es kommen dann weniger ihre positiven Eigenschaften zum Ausdruck als die mit ihnen verbundenen Gefahren.

Genauso falsch wäre es aber, sich auf das Ziel „aufsteigender Mondknoten“ zu fixieren und nach Möglichkeit alles Altbekannte hinter sich zu lassen.
Das Ziel ist eine Balance zwischen beiden Polen, keine einseitige Betonung des absteigenden oder des aufsteigenden Mondknotens.
Um zu dieser Balance zu finden, können Sie die Fähigkeiten nutzen, die Ihnen durch das Tierkreiszeichen am absteigenden Mondknoten mitgegeben sind. Die Entwicklung hin zum aufsteigenden Mondknoten bedeutet immer auch eine Öffnung gegenüber dem Neuen. Man muss bereit sein, das Vertraute hinter sich zu lassen, sich auf Unbekanntes einzulassen und unerforschtes Terrain zu erkunden. Hierin liegt letztlich ein Schlüssel für ein erfülltes Leben.


Nicht selten finden Menschen zueinander, deren Mondknotenpaare einander umgekehrt entsprechen: So hat der eine beispielsweise den aufsteigenden Mondknoten im Stier, der andere im Skorpion. Ersterer kommt also vom Skorpion, Letzterer vom Stier. Der eine hat jeweils Erfahrung mit dem, was der andere sucht. Solche Beziehungen – und das müssen keineswegs nur Liebesbeziehungen sein – sind für beide Seiten außerordentlich befruchtend. Denn jeder kann dem anderen etwas beibringen und gleichzeitig vom anderen lernen. Einseitigkeit ist damit ausgeschlossen! Gleichzeitig sind beide auch mit denselben Themen befasst, denn die Mondknotenachsen haben bestimmte Schwerpunkte:

Widder und Waage: Ich/Du – Selbstdurchsetzung und Beziehungen. Hier geht es um die Frage, wie weit ich meinen eigenen Willen zur Geltung bringen kann und inwieweit ich Rücksicht auf andere Menschen nehme und mich auf sie einlasse. Aber auch die Balance zwischen unmittelbarem Selbstausdruck und Diplomatie oder auch Raffinesse ist ein Thema.

Stier und Skorpion: Sinnlichkeit und Leidenschaft. Beide Zeichen sind stark auf die Sinne und auf Gefühle ausgerichtet. Aber auch Festhalten und Loslassen sind hier typische Themen. Inwieweit kann ich mir Sicherheit verschaffen und mich auf Herkömmliches verlassen und inwieweit muss ich mich von lieb gewordenen Dingen und Gewohnheiten verabschieden, um den Fluss des Lebens nicht zu blockieren, lauten die Fragen.

Zwillinge und Schütze: Wissen und Weisheit. Wo muss ich mich auf den Verstand stützen, wo ist intellektuelles Wissen sinnvoll (linke Gehirnhälfte) – und wo ist ganzheitliches Denken und das Wahrnehmen in Bildern und Symbolen (rechte Gehirnhälfte) angebracht? Auch geht es hier um Kommunikation, darum, wie man die eigenen Gedanken, Erkenntnisse und Empfindungen den anderen mitteilt.

Krebs und Steinbock: Familie und Gesellschaft. Hier dreht sich die Frage um die kleine Gemeinschaft, die ein Mensch zuerst kennen lernt – die Familie –, und die große Gemeinschaft, der er zwar von Geburt an angehört, in der er sich aber erst seinen Platz erobern muss. Außerdem geht es um das Thema: Inwieweit kann ich einerseits Gefühle zulassen und nach Geborgenheit suchen und inwieweit sind andererseits Disziplin, Verantwortung sowie Verzicht notwendig.

Löwe und Wassermann: Individuum und Gemeinschaft. Es geht hier um die Fragen: Inwieweit kann ich ganz meiner Individualität entsprechend schöpferisch tätig sein und inwieweit muss ich als Teil einer größeren Gemeinschaft meine Eigeninteressen dem Gemeinwohl unterordnen und das Geschehen mit Distanz betrachten?

Jungfrau und Fische: Dienen und Hingabe. Beide Zeichen kreisen um die Frage: Wie finde ich mich in eine Situation ein bzw. gebe mich ihr hin. Auch das Thema Diesseits und Jenseits ist hier von Bedeutung; es gibt unser ganz alltägliches Dasein, aber genauso besteht eine Ebene jenseits dessen, was für das Auge sichtbar ist.


Mitgebrachte Fähigkeiten und Talente: Hier liegt der absteigende Mondknoten in der Waage, dem Zeichen des Ausgleichs und der Orientierung an anderen. Menschen mit dieser Konstellation beziehen andere immer ganz automatisch in ihr Denken und Handeln mit ein. Sie wägen ab, ehe sie einen unüberlegten Schritt tun, und wünschen sich Harmonie und Frieden. Eine Gefahr besteht darin, dass man Auseinandersetzungen stets aus dem Weg geht und um des lieben Friedens willen halbherzige Kompromisse eingeht.

Wohin der Weg führt: Ohne dem blanken Egoismus das Wort zu reden, muss man mit dieser Konstellation doch lernen, den eigenen Willen zum Ausdruck zu bringen, ungeachtet der Bestätigung oder Unterstützung durch andere. Auch mal einen Streit riskieren, könnte das Motto lauten, Pionier sein und nicht auf ausgetretenen Pfaden gehen, sich Führungsqualitäten aneignen.

So finden Sie die Balance: Keiner von uns lebt allein auf dieser Welt, aber manchmal muss man handeln, ohne sich erst bei allen möglichen Leuten rückversichert zu haben. Krempeln Sie die Ärmel hoch und packen Sie eine anstehende Aufgabe an. Zeigen Sie Mut und Risikobereitschaft – genügend Rücksichtnahme besitzen Sie ohnehin.


Mitgebrachte Fähigkeiten und Talente: Hier liegt der absteigende Mondknoten im Skorpion. Wer diese Stellung hat, weiß gut, was es bedeutet, wenn etwas zu Ende geht und etwas Neues beginnt. Und er weiß, wie man gestaltend ins Leben eingreift. Hier sind enormer Tiefgang, Leidenschaft und der Wille, Einfluss zu haben, vorhanden. Die Gefahr besteht in Verstrickungen und darin, sich zu stark auf Dinge, Situationen oder andere Menschen zu fixieren.

Wohin der Weg führt: Der Stier am aufsteigenden Mondknoten fordert dazu auf, zu Sicherheit zu gelangen und Sinnesfreuden zu genießen, ohne sich dabei zu verlieren. Der Stier will etwas sein Eigen nennen und er ist Inbegriff für Treue und Verlässlichkeit. Es gilt, diese Qualitäten selbst zum Ausdruck zu bringen und zu lernen, dass es durchaus Werte gibt, auf die man bauen kann.

So finden Sie die Balance: Bauen Sie sich nach und nach Besitz auf und umgeben Sie sich mit Dingen, die Ihnen einen Wert vermitteln. Gehen Sie in die Natur, umarmen Sie einen Baum – er ist immer für Sie da. Riechen und schmecken Sie Ihre Mahlzeiten, erfreuen Sie sich an schönen Stoffen, an Farben und an Musik. Nichts und niemand in der Welt kann Ihnen diese Freude nehmen. Genauso wenig wie Ihr Wissen, dass es auch eine Endlichkeit im Leben gibt und wir dieser nur mit Demut begegnen können.


Mitgebrachte Fähigkeiten und Talente: Hier liegt der absteigende Mondknoten im Schützen. Diese Menschen haben von Grund auf Überzeugungen und Glaubenshaltungen; sie wissen intuitiv, welche Meinung sie in einer Angelegenheit haben und wie sie sich zu einem Thema stellen sollen. Sie haben einen weiten Überblick und sehen gerne über Kleinigkeiten hinweg. Die Gefahr besteht darin, dass sie ihre Ansichten fanatisch vertreten und versuchen, andere zu missionieren.

Wohin der Weg führt: Überzeugungen halten der Überprüfung anhand von Fakten nicht immer stand. Aber mit dieser Konstellation ist man aufgefordert, sich umfassendes Wissen anzueignen, um festzustellen, ob die Überzeugungen haltbar sind. Anstatt in die Ferne zu schweifen, heißt es hier: das Naheliegende zur Grundlage der Überlegungen machen. Was immer man mit Vehemenz vertritt, sollte man hinterfragen.

So finden Sie die Balance: Sehen Sie sich in Ihrem direkten Umfeld um: Stimmt das, was Sie glauben, auch bei näherer Betrachtung noch? Fragen Sie Ihre Mitmenschen, Ihre Nachbarn und Freunde, wie sie über die fraglichen Themen denken; lesen Sie Bücher und Zeitungen und seien Sie gegebenenfalls bereit, einen neuen Standpunkt einzunehmen. Ihre Fähigkeit, Dinge ganzheitlich zu erfassen, wird Ihnen hierbei ganz neue Perspektiven eröffnen.


Mitgebrachte Fähigkeiten und Talente: Hier liegt der absteigende Mondknoten im Steinbock. Diese Menschen kommen mit einem langen Atem auf die Welt. Sie verfügen über ein enormes Durchhaltevermögen, können Verantwortung übernehmen und wissen, dass sie ihren Teil dazu beizutragen haben, dass die Gesellschaft funktioniert. Die Gefahr ist, dass sie nach dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“ verfahren oder auch in ihrem Pflichtbewusstsein erstarren.

Wohin der Weg führt: Eine Familie oder ein Zuhause kann einem Menschen Schutz und Geborgenheit bieten. Bei dieser Mondknotenstellung geht es darum, sich zuzugestehen, dass man nicht immer gesellschaftliche Pflichten übernehmen muss, sondern sich auch ganz einfach im Kreis der Lieben wohl fühlen darf. Außerdem ist man aufgefordert, sich für die eigenen Gefühle und für die anderer Menschen zu öffnen.

So finden Sie die Balance: Entwickeln Sie mütterliche Qualitäten für andere Menschen und erkennen Sie, wie wohltuend es ist, anderen etwas Gutes zu tun. Laden Sie Freunde zum Essen ein oder beschäftigen Sie sich mit Kindern. Wenn Sie beispielsweise für ein SOS-Kinderdorf aktiv werden, werden Sie zugleich Ihren Ansprüchen an Ihre gesellschaftliche Verantwortung gerecht.


Mitgebrachte Fähigkeiten und Talente: Hier liegt der absteigende Mondknoten im Wassermann. Von Beginn an ist eine starke Identifikation mit dem Anliegen von Gruppen gegeben. Gleichzeitig sehen Menschen mit dieser Konstellation klar den Unterschied zwischen sich und den anderen, wodurch sie manchmal gewisse Eigenheiten entwickeln. Die Gefahr besteht darin, dass sie zu viel Distanz zum Leben einnehmen und schrullig bis abgehoben auf andere herabsehen.

Wohin der Weg führt: Es gibt nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch das Individuum. Und hier gilt es, das ganz Besondere, was einen Menschen ausmacht, zu entfalten. Jede(r) hat das gewisse Etwas, er oder sie muss es nur entdecken. Und dieses gewisse Etwas sollte man dann schöpferisch zum Ausdruck bringen.

So finden Sie die Balance: Nehmen Sie sich ruhig etwas wichtiger. Lenken Sie die Aufmerksamkeit mehr auf sich – die anderen dürfen sehen, wie toll Sie sind. Und gönnen Sie sich etwas, das einfach nur dazu da ist, Sie zu schmücken. Es besteht bei Ihnen kaum die Gefahr, dass Sie die anderen gänzlich aus den Augen verlieren, denn Sie sind von Haus aus sozial eingestellt.


Mitgebrachte Fähigkeiten und Talente: Hier liegt der absteigende Mondknoten in den Fischen. Mit dieser Konstellation ist großes Mitgefühl für andere gegeben. Wo immer es Leiden und Benachteiligungen gibt, wollen diese Menschen helfend eingreifen. Sie haben außerdem einen Draht zur spirituellen Seite des Lebens. Die Gefahr besteht hier darin, sich selbst aufzugeben und den Bezug zur Realität zu verlieren.

Wohin der Weg führt: Manchmal hält einen das Hoffen auf ein Wunder davon ab, konkret etwas zu unternehmen. Doch genau das sollte man mit dieser Konstellation tun. Lieber einen Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach, könnte hier das Motto lauten. Man muss Ordnung und Klarheit ins Leben bringen und einen Schritt vor den anderen setzen.

So finden Sie die Balance: Widmen Sie sich ganz konkreten Tätigkeiten, zum Beispiel der Gartenarbeit. Verrichten Sie solche Arbeiten mit Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit. Durch Ihren starken Bezug zur Spiritualität wird all das für Sie niemals sinnfreies Tun bleiben. Sie könnten beispielsweise den meditativen Aspekt des Kartoffelschälens entdecken und dadurch auch einfachen Dingen viel abgewinnen.


Mitgebrachte Fähigkeiten und Talente: Hier liegt der absteigende Mondknoten im Widder. Man erachtet es als eine Selbstverständlichkeit, sich durchzusetzen. Die eigenen Interessen stehen im Vordergrund, andere Menschen haben da zurückzustehen. Auch die Bereitschaft, Neuland zu betreten, ist ausgeprägt, denn hier gehen Risikofreude und Abenteuerlust eine fruchtbare Verbindung ein. Die Gefahr liegt im Egoismus und in der Rücksichtslosigkeit.

Wohin der Weg führt: Man muss lernen, auch andere Menschen einzubeziehen. Darüber hinaus sollte man nicht immer gleich mit der Tür ins Haus fallen! Diplomatisches Geschick hilft weiter. Zur Waage und damit zum anzustrebenden Ziel gehören auch gehobene Umgangsformen sowie ein Sinn für Ästhetik und für Kunst!

So finden Sie die Balance: Wägen Sie in strittigen Punkten ab, ehe Sie eine Entscheidung treffen. Fragen Sie Ihren Partner oder Ihre Freunde, wie es ihnen bei bestimmten Dingen geht, und berücksichtigen Sie dies bei Ihrer eigenen Vorgehensweise. Wenn es erforderlich ist, können Sie Ihre Interessen schon durchsetzen. Besuchen Sie Ausstellungen und befassen Sie sich mit Kunst.


Mitgebrachte Fähigkeiten und Talente: Hier liegt der absteigende Mondknoten im Stier. Damit ist anfangs ein starkes Streben nach Sicherheit vorhanden. Man möchte wissen, was man hat, und dann auch dabei bleiben. Auch die Genussfreude ist ausgeprägt. Alles, was die fünf Sinne anspricht, ist ein Quell der Befriedigung und man möchte es gar nicht mehr hergeben. Die Gefahr besteht hier darin, dass man zu stur wird und nicht mehr für Veränderungen offen ist.

Wohin der Weg führt: Phasen gehen einmal zu Ende, Menschen verändern sich und genauso die Umstände, in denen sie leben. Die Aufgabe besteht darin, sich diesem Wandel zu öffnen und Altes loszulassen, wenn die Zeit gekommen ist, aber auch darin, das Leben in einer tieferen Dimension zu ergründen.

So finden Sie die Balance: Gehen Sie Geheimnissen auf den Grund und versuchen Sie, hinter die Fassade zu schauen. Entdecken Sie Ihre Regenerationskräfte: Wenn etwas vorübergeht, gibt es wieder einen Neuanfang. Lernen Sie loszulassen, was in Ihrem Leben „seinen Dienst getan hat“ und bei genauer Betrachtung nicht mehr zeitgemäß ist. Erfreuen Sie sich nicht nur im Frühling an der Natur, wenn alles wächst, sondern auch im Herbst und Winter.


Mitgebrachte Fähigkeiten und Talente: Hier liegt der absteigende Mondknoten in den Zwillingen. Menschen mit diesem Mondknoten bringen einen enormen Wissensdurst mit. Sie sind ebenso neugierig auf das Leben in all seinen Facetten wie vielseitig. Zugleich verfügen sie über eine rasche Auffassungsgabe und über Freude an der Kommunikation. Die Gefahr besteht darin, dass sie sich verzetteln und nicht auf eine Meinung festlegen wollen.

Wohin der Weg führt: Neben dem Wissen, das wir uns beispielsweise durch Lesen erwerben, gibt es noch ein anderes, ganzheitliches Wissen – und eine Weisheit, die sich ebenfalls aus anderen Quellen speist. Sich diesem Wissen zu öffnen, ist hier die Aufgabe. Auch an etwas zu glauben, selbst wenn es sich nicht durch Fakten belegen lässt, ist hier ein Ziel. Mit einer solchen inneren Überzeugung kann man auch andere mitreißen.

So finden Sie die Balance: Betrachten Sie Bilder und Symbole und lassen Sie sie auf sich wirken. Was haben sie Ihnen mitzuteilen? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – das können Sie auf diese Weise selbst erfahren. Stehen Sie zu Ihren Überzeugungen und Glaubenshaltungen. Dank des umfangreichen Wissens, das Sie sich erworben haben, ruhen diese auf einer guten Grundlage.


Mitgebrachte Fähigkeiten und Talente: Hier liegt der absteigende Mondknoten im Krebs. Menschen mit dieser Konstellation haben sehr viel Familiensinn. Im Schoß ihrer Lieben fühlen sie sich geborgen. Gleichzeitig können sie auch sehr gut anderen Menschen Wärme spenden. Auch zu Kindern haben sie einen guten Zugang. Die Gefahr liegt darin, im heimischen Umfeld zu verharren und sich Gefühlsschwankungen zu sehr auszuliefern.

Wohin der Weg führt: Diese Mondknotenstellung fordert dazu auf, das Vertraute hinter sich zu lassen und sich hinaus in die Welt zu begeben. Manchmal muss man auch einsame Wege gehen, um ein weit gestecktes Ziel zu erreichen. Es gilt, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden und bereit zu sein, dafür auch hart zu arbeiten. Dazu muss man Disziplin und Durchhaltevermögen aufbringen.

So finden Sie die Balance: Tun Sie Dinge, die Ausdauer erfordern, beispielsweise einen Berg besteigen. Seien Sie konsequent in Ihren Vorhaben, übernehmen Sie Verantwortung in der Arbeit und zeigen Sie, dass Sie etwas aushalten. Wenn Sie das zugunsten Ihrer Familie oder aber von Kindern tun, dann kommen Sie perfekt in die Balance Ihres Schicksalsthemas.


Mitgebrachte Fähigkeiten und Talente: Hier liegt der absteigende Mondknoten im Löwen. Diese Menschen bringen ein ausgeprägtes Gefühl für die eigene Bedeutung und Besonderheit mit; sie wissen, was sie wert sind, und ziehen die Aufmerksamkeit anderer auf sich. Die Gefahr liegt im Hochmut und darin, dass man nur noch um das eigene Ego kreist.

Wohin der Weg führt: Hier gilt es, auch die Belange anderer Menschen zu berücksichtigen. Menschen mit dieser Konstellation sind aufgefordert, ihren Teil zum Gelingen des gesellschaftlichen Miteinanders beizutragen, und dürfen nicht nur auf ihr eigenes Wohlbefinden und Fortkommen achten; sie müssen sich zugunsten des Gemeinwohls auch einmal zurückzunehmen.

So finden Sie die Balance: Bringen Sie sich in Gruppen oder Vereine ein, tun Sie etwas, das der Gesellschaft zugute kommt, widmen Sie sich humanitären Projekten. Durch die Autorität, über die Sie verfügen, können Sie auch andere gut motivieren, ihren Teil zum Funktionieren des größeren Ganzen beizutragen. Sehen Sie die Dinge mit Distanz, dann besteht keine Gefahr, dass Sie sie zu stark auf sich beziehen.


Mitgebrachte Fähigkeiten und Talente: Hier befindet sich der absteigende Mondknoten in der Jungfrau. Damit ist sehr viel Sinn fürs Detail gegeben. Man möchte etwas im Kleinen bewirken und genau dort liegen die Begabungen. Auch ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt – das wissen Menschen mit dieser Konstellation nur zu gut. Die Gefahr besteht darin, den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen und sich zu sehr auf Kleinigkeiten zu versteifen.

Wohin der Weg führt: Manchmal muss man die Dinge einfach geschehen lassen. Und siehe da – alles fügt sich wie durch ein Wunder. Neben der materiellen Ebene gibt es auch noch eine andere, nicht sichtbare und nicht greifbare Ebene, auf der wir alle miteinander verbunden sind. Und die gilt es mit dieser Konstellation anzuerkennen.

So finden Sie die Balance: Lassen Sie den Fluss des Lebens zu: Nehmen Sie sich von Zeit zu Zeit Tage, an denen Sie ganz Ihrer inneren Stimme folgen. Und öffnen Sie sich der spirituellen Dimension des Lebens. Sie brauchen sich bei alldem keine Sorgen zu machen, dass Sie den Boden unter den Füßen verlieren, denn Ihr absteigender Mondknoten sorgt für genügend Erdung.

© 2005 Daniela Weise


Suchen Sie in der nachfolgenden Tabelle den Zeitraum, in dem Ihr Geburtstag liegt, dann wissen Sie, in welchem Zeichen sich Ihr aufsteigender Mondknoten befindet. Lesen Sie dann die Deutung im Text (oben) dazu nach. Falls sich Ihr Geburtstag nicht in dem genannten Zeitraum befindet, können Sie Ihren aufsteigenden Mondknoten gerne bei mir in Erfahrung bringen (Kontakt).

01.01.1930 – 17.06.1930            Stier
18.06.1930 – 05.01.1932            Widder
06.01.1932 – 25.07.1933            Fische
26.07.1933 – 11.02.1935            Wassermann
12.02.1935 – 31.08.1936            Steinbock
01.09.1936 – 20.03.1938            Schütze
21.03.1938 – 08.10.1939            Skorpion
09.10.1939 – 26.04.1941            Waage
27.04.1941 – 14.11.1942            Jungfrau
15.11.1942 – 02.06.1944            Löwe
03.06.1944 – 21.12.1945            Krebs
22.12.1945 – 10.07.1947            Zwillinge
11.07.1947 – 27.01.1949            Stier
28.01.1949 – 16.08.1950            Widder
17.08.1950 – 05.03.1952            Fische
06.03.1952 – 22.09.1953            Wassermann
23.09.1953 – 12.04.1955            Steinbock
13.04.1955 – 29.10.1956            Schütze
30.10.1956 – 19.05.1958            Skorpion
20.05.1958 – 06.12.1959            Waage
07.12.1959 – 25.06.1961            Jungfrau
26.06.1961 – 12.01.1963            Löwe
13.01.1963 – 01.08.1964            Krebs
02.08.1964 – 19.02.1966            Zwillinge
20.02.1966 – 08.09.1967            Stier
09.09.1967 – 28.03.1969            Widder
29.03.1969 – 15.10.1970            Fische
16.10.1970 – 04.05.1972            Wassermann
05.05.1972 – 21.11.1973            Steinbock
22.11.1973 – 11.06.1975            Schütze
12.06.1975 – 28.12.1976            Skorpion
29.12.1976 – 18.07.1978            Waage
19.07.1978 – 04.02.1980            Jungfrau
05.02.1980 – 24.08.1981            Löwe
25.08.1981 – 13.03.1983            Krebs
14.03.1983 – 30.09.1984            Zwillinge
01.10.1984 – 20.04.1986            Stier
21.04.1986 – 07.11.1987            Widder
08.11.1987 – 27.05.1989            Fische
28.05.1989 – 14.12.1990            Wassermann